Kurzzeitkennzeichen EVB Versicherung Online bestellen

Bei den Kurzzeitkennzeichen handelt es sich um Kennzeichen, welche national gültig sind. Hierbei besteht allerdings die Besonderheit, dass die Gültigkeit selbst nur einen Zeitraum von maximal 5 Tagen betragen kann.

Das Aussehen der Kurzzeitkennzeichen

Es herrscht oft der Irrglaube, dass es sich bei den Kurzzeitkennzeichen um die sogenannten roten Nummernschilder handeln würde. Diese sind aber nicht für den Privatgebrauch zulässig, sondern dürfen nur von Händlern eingesetzt werden. Sollte man dennoch ein solches Kennzeichenschild nutzen, macht man sich strafbar, denn man begeht eine Ordnungswidrigkeit, welche mit einem Bußgeld belegt werden wird.

Das richtige Kurzzeitkennzeichen weist die klassischen Maße von einer Höhe von 130 mm und einer Breite bis zu 520 mm auf. Wer es genauer betrachtet, wird feststellen, dass es hierbei allerdings kein Eurofeld am linken Rand gibt. Zusätzlich wird auf den Kurzzeitkennzeichen die Stadtkennung und eine entsprechende Nummer aufgedruckt. Die Stempelplakette ist blau und muss den Zulassungsregeln der einzelnen Bezirke entsprechen.

Wer ein Kurzzeitkennzeichen beantragt, darf es auch immer nur für ein zugewiesenes Fahrzeug nutzen und nicht einfach an einem anderen Wagen verwenden. Bei Zuwiederhandlung wird dieses Vorgehen mit einem Bußgeld belegt werden. Ende der ´90 er Jahre wurde das gelbe Nummernschild als Kurzzeitkennzeichen festgelegt.

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Welche Voraussetzungen müssen für den Erhalt eines Kurzzeitkennzeichens gegeben sein?

Wer ein Kurzzeitkennzeichen beantragen möchte, muss einige Aspekte beachten, die recht strenge Regeln beinhalten können.

Zuerst ist es erforderlich, folgende Dokumente zusammenzustellen:

-Bei einem Händler die Gewerbeanmeldung

-Versicherungsnummer für die Gültigkeit des Kennzeichens

-Reisepass oder Personalausweis mit Meldebestätigung

-Vollmacht, wenn man im Namen eines anderen agiert

-Nachweis der Hauptuntersuchung, welcher noch gültig ist

-Fahrzeugschein

-Fahrzeugbrief

Möchte man ein Kurzzeitkennzeichen verwenden, so muss man das entsprechende Fahrzeug mindestens einen Werktag zuvor bei der Zulassungsstelle abmelden. Dabei muss sich der Wagen in einem verkehrssicheren Zustand befinden, wenn man das Kennzeichen zum Beispiel nutzen möchte, um das Fahrzeug zur Hauptuntersuchung zu transportieren.

Kurzzeitkennzeichen kann man für den LKW, das KFZ oder auch das Wohnmobil beantragen. Hierbei ist zu beachten, dass das jeweilige Fahrzeug über eine gültige Versicherung verfügt.

Muss der TÜV gültig sein, wenn man ein Kurzzeitkennzeichen nutzen möchte?

Die Vergabe dieser speziellen Kennzeichen erfolgt nach bestimmten Vorgaben. So muss seit dem April 2015 das Fahrzeug TÜV geprüft sein, damit man das Kennzeichen nutzen darf. Dies soll dazu dienen, Missbrauch vorzubeugen. Allerdings gibt es auch bei dieser Regel eine Ausnahme. So ist es möglich einen Wagen auch ohne gültigen TÜV zu fahren, wenn man nachweisen kann, dass man es nur nutzt, weil man einen bereits festlegten Termin bei der Begutachtungsstelle hat.

Ein Kurzeitkennzeichen darf man ohne die Hauptuntersuchung nutzen, wenn:

-Ein Fahrzeug zur Begutachtungsstelle oder zurück transportiert wird

Ein Kurzeitkennzeichen darf man mit der Hauptuntersuchung nutzen, wenn:

-Man ein Fahrzeug überführen möchte

-Man eine Probefahrt mit echtem Kaufinteresse durchführen möchte

Früher bestand die Möglichkeit die Fahrzeuge einfach durch das Kurzzeitkennzeichen zu überführen, selbst wenn die TÜV-Plakette abgelaufen war. Heute ist dies nicht mehr möglich. Für den Antrag des Kennzeichens muss man die Fahrgestellnummer, das Modell und die Marke mitteilen, wenn man das Kennzeichen nutzen möchte, um den Wagen zur Begutachtungsstelle zu bringen.

Wie beantragt man ein Kurzzeitkennzeichen?

Wie bei allen regulären Kennzeichen muss auch das Kurzzeitkennzeichen bei der jeweiligen Zulassungsbehörde beantragt werden. Eine Besonderheit hierbei ist aber, dass man dies nicht nur am eigenen Wohnort oder auch am Standort des Wagens durchführen kann. So ist es möglich, dass man bei einem Autokauf, welcher spontan erfolgt nicht erst nach Hause reisen muss.

Vor dem Antrag für das Kurzzeitkennzeichen ist es wichtig, dass man für die Versicherung Sorge trägt. Dafür spricht man mit dem Versicherungsgeber, welcher einem eine eVB-Nummer gibt. Diese wird zur Anmeldung benötigt.

Zudem muss man noch folgende Unterlagen vorweisen:

-Gültiger Reisepass oder Personalausweis mit Meldebestätigung

-Fahrzeugart

-Verwendungszweck des Kennzeichens

-Vollmacht des Fahrzeughalters

-Fahrzeugschein

-Fahrzeugbrief

Wie kann man ein Kurzeitkennzeichen beantragen?

Der direkte Antrag

Man hat die Möglichkeit sein Kurzzeitkennzeichen direkt bei der Zulassungsstelle zu beantragen. Hierbei sollte man darauf achten, dass man alle Unterlagen zusammengetragen und auch eine Versicherung abgeschlossen hat.

Der Onlineantrag

Bei einigen Zulassungsstellen besteht die Option, dass man das Kennzeichen auch Online beantragen kann. Dies kann einem den Weg und auch Zeit ersparen.. Zudem kann man hierbei auch Online eine Versicherung beantragen und die eVB Nummer erhalten. Der Upload der entsprechenden Dokumente kann einfach und bequem von zu Hause aus durchgeführt werden. Innerhalb weniger Tage oder sogar per Expresslieferung bekommt man das Kurzeitkennzeichen, dann nach der Überweisung der Kosten zugesendet.

Der Wochenendantrag

Teilweise bieten Versicherungen auch einen Sonderdienst an, welcher es möglich macht, dass man das Kurzzeitkennzeichen sogar an einem Samstag beantragen kann. Das ist aber keine Pflicht und mit deutlich höheren Kosten verbunden. Sollte der Dienst gegeben sein, erhält man dann seine eVB Nummer oft einfach per Mail oder SMS.

Wer ein Kurzzeitkennzeichen einsetzt, muss in jedem Fall eine Haftpflichtversicherung abschließen. Man kann sich aber auch für den Abschluss einer Teilkasko oder Vollkasko Versicherung entscheiden. Gerade bei Neuwagen kann dies ausgesprochen sinnvoll sein.

Was muss man bei einer Überführung aus dem Ausland beachten?

Ein Kurzzeitkennzeichen kann auch genutzt werden, um eine Überführung im europäischen Ausland durchzuführen. An dieser Stelle sollte man allerdings bei der Versicherung auch die „Grüne Karte“ beantragen. Diese ist die „Internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr“. Der Vorteil dieser Karte liegt darin, dass man mit der eigenen Haftpflicht verschiedene Länder innerhalb der EU durchfahren kann, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen würden.

Wer eine Versicherung beantragt, erhält diese Karte nicht automatisch, sondern man sollte direkt danach fragen. Sie dient dazu nachweisen zu können, dass das eigene Fahrzeug im Ausland versichert ist.

Welche Kosten entstehen bei den Kurzzeitkennzeichen?

Möchte man das Kurzzeitkennzeichen beantragen, werden verschiedene Gebühren entstehen, welche man beachten sollte. Diese sind:

-13,10 € für den Antrag bei der Zulassungsstelle

-Kosten für die Versicherung, die aber unterschiedlich ausfallen können. Vergleichen kann sich hierbei durchaus lohnen, doch man sollte mit Kosten bis zu 30 € rechnen.

-50,00 € Aufschlag, wenn man sich zudem für den Antrag auf die Grüne Karte entscheidet

-20,00 € für die Erstellung der Nummerschilder



Was geschieht, wenn das Kennzeichen abgelaufen ist?

Sollte man mit dem Kurzzeitkennzeichen fahren, obwohl dieses bereits abgelaufen ist, kann dies erhebliche Folgen haben. Denn man muss nicht nur mit einem Bußgeld rechnen, sondern es können auch Punkte in Flensburg eingetragen werden. Zudem ist es verboten, das Kennzeichen für verschiedene Fahrzeuge zu nutzen.

Wo sind Kurzzeitkennzeichen gültig?

Zunächst darf das Kurzzeitkennzeichen innerhalb der EU Länder genutzt werden. Es bestehen aber auch zusätzliche Ausnahmen, welche eine Nutzung in Weißrussland, Iran, Bosnien, Schweiz und Mazedonien beinhalten.



Welche Gültigkeit besitzen Kurzzeitkennzeichen?

Da dieses Kennzeichen wirklich nur für den kurzen Gebrauch gedacht worden ist, entspricht seine Gültigkeit auch nur einer maximalen Dauer von 5 Tagen. Hierbei spielt es dann aber keine Rolle, für welchen Zweck das Kennzeichen eingesetzt wird. Es kann für Probefahrten oder auch der Fahrzeugüberführung dienen. Dabei sollte man wissen, dass eine Fahrt nur dann als Probefahrt bezeichnet werden darf, wenn auch eine Kaufabsicht gegeben ist.

Die Gültigkeit der Kurzzeitkennzeichen sollte man niemals überschreiten. Denn der Ablauf erfolgt direkt nachts um 23:59 des letzten festgelegten Tages. Kurzzeitkennzeichen bieten aber den Vorteil, dass man diese einfach mit dem Müll entsorgen darf und nicht mehr zur Zulassungsstelle zurückbringen muss. Prinzipiell dürfen Fahrzeuge nur mit gültigem TÜV Nachweis geführt werden. Bei den Kurzzeitkennzeichen besteht aber zudem die Besonderheit, dass man sie auch nutzen darf, um sein Fahrzeug zur Begutachtungsstelle zu fahren.